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Selbsthilfeorganisation DyD
Dystonie-und-Du e. V.

 

Ansprechpartner für Fragen rund um Soziales:

Evelyn Kreiss

 

E-Mail


Telefon: 0 721 - 75 18 24



 

Bitte beachten Sie, dass auch wir unter Dystonie leiden und unsere Aufgaben ehrenamtlich erledigen.

Sehen Sie uns daher bitte nach, dass ab 20.00 Uhr das Telefon nicht mehr geschaltet ist.

Urlaubszeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 


 

 

Rehabilitation: Neues Formular 61

 

18.02.2016 - Seit 1. April 2016 können alle Vertragsärzte eine medizinische Reha zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnen und dafür direkt das Formular 61 nutzen. Es wurde überarbeitet und kann seit März bestellt werden. Das bisherige Formular 61 verliert seine Gültigkeit.

Formular 60 fällt weg

Die Verordnung medizinischer Rehabilitation wurde ab April 2016 deutlich einfacher. Das Formular 60 gehört nun endgültig der Vergangenheit an. Bisher nutzten es Ärzte, um vor der Verordnung zunächst prüfen zu lassen, ob die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zuständig ist oder ein anderer Kostenträger, etwa die Unfall- oder Rentenversicherung.

Diese Prüfung ist nicht mehr vorgeschrieben. Sollten sich Ärzte dennoch bei einem Patienten nicht sicher sein, ob die GKV zuständig ist, können sie dies weiterhin vorab von der Krankenkasse klären lassen. Dazu nutzen Ärzte den neuen Teil A von Formular 61. Hierüber können sie auch eine Beratung des Patienten durch die Krankenkassen veranlassen.

Formular 61 überarbeitet: nur noch drei Seiten

Die Reha-Verordnung selbst erfolgt künftig direkt und ohne Umweg auf Formular 61. Es wurde überarbeitet und gestrafft. Ärzte müssen nur noch drei statt vier Seiten ausfüllen (Teil B-D). Dabei wurden unter anderem die erforderlichen Angaben zu den bisherigen Maßnahmen der Krankenbehandlung und den Kontextfaktoren reduziert und die Möglichkeiten der Angaben zur Beeinträchtigung der Aktivitäten beziehungsweise Teilhabe differenziert. Alles in allem sollte das Ausfüllen von Muster 61 damit zukünftig schneller gehen.

Alte Formulare nicht mehr gültig

Das alte Formular 61 darf seit April 2016 nicht mehr verwendet werden.

Das Formular kann damit seit April 2016 elektronisch ausgefüllt und bedruckt werden. Elektronische Ausfüllhinweise sollen den Arzt zusätzlich unterstützen. Die Blankoformularbedruckung ist ebenfalls möglich.

Neu: Jeder Vertragsarzt kann Reha verordnen

Seit 1. April 2016 können alle Vertragsärzte eine medizinische Rehabilitation verordnen. Der Nachweis einer zusätzlichen Qualifikation ist dann nicht mehr erforderlich. Damit entfällt die bislang notwendige Abrechnungsgenehmigung.

Um die speziellen Kenntnisse in der Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF; siehe Infokasten), zu erweitern und zu vertiefen, wird es Fortbildungsveranstaltungen der Kassenärztlichen Vereinigungen geben.

 

 

Neu ab 1. Oktober 2017: Das Entlassrezept

Bislang mußten Patienten nach Entlassung aus dem Krankenhaus zunächst einen niedergelassenen Arzt aufsuchen, um ein Rezept mit den benötigten Medikamenten zu erhalten. Insbesondere bei der Entlassung am Freitagnachmittag oder an Feiertagen gestaltete sich dies jedoch oft problematisch. Seit 1 .Oktober 2017 trat der Rahmenvertrag zum Entlassmanagement in Kraft. Seitdem dürfen Klinikärzte Patienten bei der Entlassung aus dem Krankenhaus Rezepte mitgeben. Das Rezept muss innerhalb 3 Werktagen (der Ausstellungstag zählt als erster Werktag) eingelöst werden. Die Verordnung  soll auf eine Packung mit dem kleinsten Packungsgrößenkennzeichen beschränkt sein.

Es können alle Produkte, die in die Versorgung nach  §31 SGB V einbezogen sind, verordnet werden, also zum Beispiel auch Verbandsmittel. Hier ist die Maßgabe allerdings nicht die kleinste Packung, sondern der Bedarf von bis zu sieben Tagen.

Der  Patient hat auch hier freie Apothekenwahl.

Quelle: www.deutsche-apotheker-zeitung.de

 

   

Arbeiten trotz Krankschreibung

Fühlen Mitarbeiter sich wieder fit, dürfen sie zur Arbeit gehen, selbst wenn sie noch krankgeschrieben sind. Darauf weist das Bremer Arbeitnehmer Magazin hin (Ausgabe 06/2015).
Die Krankschreibung ist kein Arbeitsverbot, sondern eine Prognose, wie lange jemand voraussichtlich krank ist.
Wer frühzeitig zur Arbeit zurückkehrt, genießt trotzdem Unfallversicherungsschutz. Hat der Arbeitgeber den Eindruck, dass Mitarbeiter noch nicht arbeitsfähig sind, muss er sie allerdings wieder nach Hause schicken.
Quelle: Wiesbadener Kurier, 22.08.2015

 

Anspruch auf Krankengeld:                       

Neue Regelungen vereinfachen die Krankmeldung

Gesetzlich Versicherte profitieren von Neuerungen rund um den „gelben Schein“. So dürfen Ärzte den Beginn der Krankschreibung nun um drei Tage (bisher zwei) rückdatieren. Das neue Formular macht zudem den bisherigen Auszahlungsschein fürs Krankengeld überflüssig. Damit brauchen Versicherte der Kasse nur ihr Attest zu schicken.

Kein Krankengeld bei lückenhafter oder später Meldung

Bei fehlendem Nachweis erhalten Erwerbstätige für den betroffenen Zeitraum kein Krankengeld. Bei arbeitslosen oder nicht beschäftigten Versicherten endet damit die beitragsfreie Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie müssen sich kostenpflichtig versichern. Binnen einer Woche müssen Atteste bei der Krankenkasse und beim Arbeitgeber vorgelegt werden.

Arbeitnehmer sind verpflichtet, wenn sie länger als drei Tage krank sind, ein Attest beim Arbeitgeber vorlegen. In Einzelfällen kann dies auch ab dem ersten Tag erforderlich sein.

Quelle: Barmer/Presse/bundesländer-aktuell



Torticollis: Langfristiger Heilmittelbedarf


Langfristiger Heilmittelbedarf bei Torticollis
Die Indikation Torticollis spasmodicus wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ab 01.01.2017 in die Indikationsliste für langfristigen Heilmittelbedarf aufgenommen.
 
Patienteninfos:

www.g-ba.de/downloads/17-98-3382/2016-12-05_G-BA_Patienteninformation_langfristiger%20Heilmittelbedarf_bf.pdf
 
Ärzte / Therapeuten – Infos:

www.kbv.de/media/sp/2016_12_14_Praxisinformation_Heilmittelverordnung_inklusive_Diagnoseliste.pdf





Befristete Rente lässt Arbeitsverhältnis ruhen

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes müssen bei einer befristeten Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt des Rentenbescheids bei ihrem Arbeitgeber einen Antrag auf teilweiser Weiterbeschäftigung stellen. Nur aus dringenden betrieblichen Gründen kann der Arbeitgeber den Antrag ablehnen. Stellt der Arbeitnehmer diesen Antrag nicht in dieser Zweiwochenfrist, ruht das Arbeitsverhältnis, d.h. das Arbeitsverhältnis ruht ganz bis zum Ende der befristeten teilweisen Erwerbsminderungsrente.





Wiedereingliederung in das Arbeitsleben

 
Eine besondere Bedeutung kommt der stufenweisen Wiedereingliederung in das Arbeitsleben zu: das sogenannte Hamburger Modell.  Bei längerer Arbeitsunfähigkeit hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit einer stufenweisen Wiedereingliederung in das Arbeitsleben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Arbeitnehmer, bei Wiedereingliederung bei einer Arbeitszeit von 2-8 Stunden nach wie vor als arbeitsunfähig gilt und weiterhin Krankengeld bezieht.
Während der stufenweisen Wiedereingliederung muss der Versicherte regelmäßig vom behandelnden Arzt auf gesundheitliche Auswirkungen untersucht werden. Stellt sich heraus, dass für den Versicherten nachteilige Folgen entstehen, kann die Wiedereingliederung ganz oder teilweise eingestellt werden.




Kein Schadenersatz bei OP - Absage

Das Amtsgericht München hat entschieden, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen in einem Wahlleistungsvertrag mit einer Klinik, wonach der Patient zum Schadensersatz verpflichtet wird, wenn er einen Operationstermin absagt, unwirksam ist.
 
AG München, Urteil vom 28.01.2016-2013(27099/15)





Pflegeversicherung

Beitragssatz bleibt 2018 stabil bei 2,55 bzw. für kinderlose bei 2,80 Prozent

 

 

Vierfach-Grippeschutzimpfstoff wird reguläre Kassenleistung

Die Grippeschutzimpfung wird ab der Impfsaison 2018/2019 grundsätzlich mit einem Vierfach-Impfstoff erfolgen. Bisher gab es für die Krankenkassen keine verbindliche Regelung, ob für die Influenza-Impfung ein Drei- oder Vierfach-Impfstoff zu verwenden ist.

Quelle: www.deutsche-apotheker-zeitung.de